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mein herz
so voll
schon bordet es über
weitet und regt sich
dehnt und verstrebt sich
mein herz
so voll
von deiner magie

vom tanz deiner worte
im glanz jener orte
wo verheißend deine stimme
als faden sich spinnt
zum netz der versprechen
wo ohne zu brechen
sich spannt
der klang deiner melodie
um ventrikel und klappen
vorhöfe im schatten
zäh fließt das blut hier
durch verengteadern
dort wo dein zauber
zu stocken beginnt

ballast
das glück
das du mir verabreichst
ein zwingen und ringen
kämpfen und dringen
in das schwangere herz
und all seine tore
die unverteidigt weit offen stehen

den rechten platz
die kammer
wollt‘ ich finden
deinen zauber zu bannen und
an mich zu binden
dorthin zu führen
wo er wohl gehütet 
im vorhof
her(z)flimmern kann
verschanzt vor den fragen
verschont vom ertragen
mit fassung
wo doch alles ins wanken geriet  
fern ab von richtenden blicken
ungnädig sie das scharfbeil schon zücken
um nieder zu ziehen
mit anstand und moral

mein herz
so voll
es tropft aus der seele
zäh fließt 
der herbe honigder fantasie
blind die lippen
die verzagend schon nippen
am fremden nektar
der trunken uns macht
taub die finger
die tastend verweilen
um nicht arglos zu eilen
entlang auf dem samt
der verführen sie will

mein herz
so voll
es schämt und es grämt sich-
gezähmt und verbrämt
geht dumpf sein schlag
hoffend im takt
wohl weiß es
was nicht sein kann
weil es so ist
dass es nicht sein darf

niemals

nicht

allein
dein

sein